Presse
01.07.2015, 11:49 Uhr | Anja Heinrich Übersicht | Drucken
"Bildungspolitischer Frevel"
Anja Henrich kritisiert deutlich die Entscheidung des Bildungsministeriums in Elbe-Elster


Neben den Eltern aus Bad Liebenwerda, die nichts unversucht lassen wollen, eine bessere Klassenstärke durch eine 3-Zügigkeit in den 4.Klassen zu bewirken, fühlen sich die Eltern in Elsterwerdas Oberschule ebenso vom Bildungsministerium Brandenburg überrumpelt.


Gern schmückt sich Elsterwerda mit der Bezeichnung Schulstadt. Doch das könnte sich bald ändern.
Seit Jahrzehnten leistet die Oberschule Elsterwerda eine gute Bildungsarbeit mit einem engagierten Lehrerteam und bietet einen wichtigen Baustein in der Bildungslandschaft von Stadt und Land.
Doch nun verbleiben Schule, Eltern und Schüler ratlos, nimmt man die aktuelle Entscheidung des Bildungsministeriums (SPD) an der Oberschule Elsterwerda zur Kenntnis.
In den künftigen 7. Klassen haben sich erfreulicher Weise 62 Kinder, davon 6 Integrationskinder angemeldet. Damit steht einer 3-Zügigkeit in den Schulklassen nichts mehr im Wege. Soweit so gut!
„Während die Linke fortlaufend die Einheitsschule ausruft, wird ohne rechtliche Grundlage im SPD geführte Bildungsministerium für die Elsterwerdaer Oberschule eine ungerechtfertigte Zweizügigkeit zugelassen. Die Krönung dieser abstrusen Entscheidung ist, das die überzähligen Kinder in Schuleinrichtungen des benachbarten Landkreis unterzubringen seien.“ „Ich habe schon viel erlebt im brandenburgischen Bildungssystem, die gegenwärtigen Entscheidungen sind nichts anderes als bildungspolitischer Frevel!“, so Anja Heinrich. Die Landtagsabgeordnete riet den Eltern zu einer Petition an den Brandenburgischen Landtag und bat alle im Kreistag tätigen Fraktionen um Unterstützung.

aktualisiert von Anja Heinrich, 01.07.2015, 11:50 Uhr

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